Ein Feuerwerk zum Ende

Jede Reise endet einmal und wir haben so viel schönes gesehen und erlebt das die Abreise leichter fällt als sonst. Auch heute stehen wir früh auf um nach dem sehr guten Frühstück im Restaurant Børsen Spiseri den langen und Eisigen weg nach Tromsø in Angriff zu nehmen. Weit kommen wir aber nicht das Licht und die Landschaft sind einfach zu schön und ich kann nicht einfach nur weiterfahren.

ch würde am liebsten jeden zweiten Kilometer anhalten um die Landschaft zu geniessen und zu fotografieren. Leider ist das aber nicht möglich der Weg ist noch lang und was noch viel wichtiger ist dass die Vorhersagen für Nordlichter extrem gut sind.

Es ist eine viel schönere Fahrt zurück als es die hinfahrt war, das Wetter ist wunderschön und die Landschaft atemraubend. Das Wetter macht das Fahren aber auch viel einfacher und ich bin so dankbar das ich mir die Strecke mit Silvia teilen kann.

In Tromsø angekommen beziehen wir unsere Zimmer und kurz danach treffen wir uns alle zum Abendessen. Mir kann es gar nicht schnell genug gehen denn für heute Abend ist extreme Aktivität angekündigt und ich habe ein paar schöne Plätze ausserhalb der Stadt gefunden. Nach den Abendessen stresse ich alle den ich will keine Minute verpassen und die anderen werden mir noch dankbar sein 

Nach einem kurzen Umweg (ich habe mich verfahren) lassen wir die Lichter der Stadt hinter uns und wir sehen schon die ersten hellen Streifen am Nachthimmel. Als wir am ersten Ort ankommen den ich ausgesucht habe sieht man zwar das Nordlicht aber zum Fotografieren hat es mir viel zu viele Häuser. Die Gruppe Rentiere die von der Aurora erleuchtet wird ist wunderschön anzusehen bis ich aber bereit bin sind die Tiere schon längst weg. Also wieder zurück in das Auto und den Berg hoch, in einem kleine Wald halten wir an und als ich den Bach fliessen höre sehe ich mein Foto schon. Keine zehn Meter unterhalb der Strasse stehe ich am Ufer des Halbgefrorenen Baches und der Himmel leuchtet!

Das muss meine schönstes Nordlicht Foto sein das ich bis jetzt gemacht habe. Ich spüre die Erleichterung und mit dieser kommen auch immer neue Ideen. Zuerst aber fahren wir weiter zu einer offenen Fläche mit weniger Bäumen. Das Schauspiel das wir jetzt erleben dürfen kann ich einfach nicht beschreiben. Wir geniessen die tanzenden Lichter bei minus 30 Grad und niemand will nach Hause gehen.

Nach guten zwei Stunden auf dem Feld spüren wir alle die Kälte und wir entscheiden uns schweren Herzens zurück in das Hotel zu fahren. Der Abschluss unserer Reise kann nicht besser sein wir alle fallen Glücklich in unsere Betten.

Wir kommen ganz sicher wieder zurück nach Norwegen wir haben noch eine Rechnung offen mit den Orkas…

Salüds Sandro

 

 

 

 

 

PS:
Vielen Dank an euch drei ich weis es nicht immer einfach mit mir zu reisen!